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Gommer Winter

Januar 2021

Die Liebe zum Goms ist die treibende Kraft

Empfehlung: Gommer Winter von Kaspar Wolfensberger

Kaspar Wolfensberger, Psychiater und Psychotherapeut aus Zürich, hat einen Zweitwohnsitz im Goms, liebt Land und Leute genauso wie ihre herrlich urchige Sprache. Mit seinen Krimis kreiert der Autor höchst spannende Romane inmitten des sonst so beschaulichen Lebens der Gommer.

2016 erschien der erste der bisher drei Kriminalromane mit dem Titel „Gommer Sommer“ und wurde in Münster aus der Taufe gehoben. Ein damals im „Walliser Bote“ erschienenes Interview trug den Titel „Eine mörderische Liebeserklärung“. Und das ist es in der Tat. Im Tal ereignen sich ungeheure Geschichten, Intrigen und unerklärliche Morde. Mitten drin der entlassene „Üsserschwiizer“ Kriminalpolizist Kauz Walpen, der hier in den unfreiwilligen Ferien weilt und der ortsansässigen Polizei tatkräftig zur Seite steht. Seine ausgedehnten Wanderungen durch das schöne Goms sind nicht nur gemütliche Ausflüge, sondern sie haben meist auch ermittlungstechnische Hintergründe. Ob sie auch zum Ziel führen?

Bereits 2017 erschien „Gommer Winter“, natürlich wieder mit dem gmögigen Kauz Walpen, inklusive Hund Max, in der Hauptrolle als Ermittler. Diesmal führt der Autor seine Leserinnen und Leser über die tief verschneiten Winterwege und Loipen im von der Umwelt abgeschnittenen Goms, aber auch jetzt immer auf der Suche nach den üblen Verbrechern und ihren Hintermännern.

„Gommer Herbst“ erschien 2019. Dass darin der Wolf, insbesondere seine Gegner und Befürworter, eine Rolle spielen, liegt schon fast auf der Hand. In diesem Umfeld passieren zwei aussergewöhnliche Todesfälle – und die unkonventionellen Ermittlungsmethoden von Kauz Walpen sind einmal mehr gefragt.

Und wie steht es mit dem „Gommer Frühling“? Da müssen sich die Fans offenbar noch gedulden. Denn der Autor dieser höchst spannenden Krimireihe lässt sich nicht in die Karten schauen.